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Was ist ein HMD (Heat Management Device)?

MD ist die Abkürzung für Heat Management Device. Als HMD kann man grundsätzlich alle Arten von Kopfaufsätzen bezeichnen, jedoch hat sich HMD seit dem es den Kaloud Lotus gibt als Synonym für selbigen oder ähnliche Kopfaufsätze eingebürgert.

 

Was ist der Sinn eines HMDs?

Ein HMD ist ein Kopfaufsatz, welcher dazu dient, die Hitze zu regulieren. Die an den Tabak bzw. Kopf abgegebene Hitze wird durch Verschieben der Kohlen oder durch Variieren des HMD Deckels nach seinen Wünschen reguliert.

 

Welche Arten von HMDs gibt es eigentlich?

Natürlich gibt es wie bei so vielen Dingen im Leben mehrere Arten von HMDs diese unterscheiden sich vor allem im Aussehen und in der Art der Hitzeregulierung. Auch ist nicht jeder HMD für jeden Kopf geeignet.

 

Kaminaufsatz

Der Kaminaufsatz, Kamin  oder auch Badcha ist wohl die ursprünglichste Form eines HMDs. Fast jeder Shisha Raucher sollte ihn kennen, da er bei unzähligen Pfeifen im Lieferumfang enthalten ist und so oft auch schon beim ersten Mal Shisha rauchen eines Shisha Anfängers Verwendung findet. Der Kaminaufsatz besteht prinzipiell aus drei Teilen: dem Kaminaufsatz, dem Kaminsieb und dem Kaminrohr. Der Aufbau ist folgender: In das Loch des Kaminaufsatzes wird das Kaminrohr geschraubt und darauf kommt das Kaminsieb. Die Hitzeregulierung findet bei einem Kamin durch ein verschieben der Kohlen auf dem Kaminsieb statt. Je weiter außen die Kohlen platziert werden, desto geringer ist die Hitze, welche an den Tabak abgegeben wird. Je weiter innen die Kohlen platziert sind, desto größer ist die an den Tabak abgegebene Hitze. Ein weiterer Vorteil des Kaminkopfes ist, dass die überschüssige Hitze durch das Kaminrohr entweichen kann. Obwohl der Kaminaufsatz schon einige Jahre Verwendung findet und auch von Anfängern benutzt wird, ist er keinesfalls ein schlechter Kopfaufsatz.

Vor- und Nachteile eines Kaminaufsatz:

+ Sehr einfach zu benutzen
+ Einfache Reinigung
+ Passt auf die meisten Mehrlochköpfe
+ Überschüssige Hitze wird abgeleitet

- Nicht für Phunnels bzw. Einlochköpfe geeignet
- Bedingt geeignet für Kontakt- bzw. Vollkontaktsetups

 

Smokebox oder Lotus

Unter einer Smokebox bzw. einem Lotus versteht man einen Kopfaufsatz, welcher aus einem kleinen Kohlebehältnis besteht, in dem die Kohlen gelegt wird. In den meisten Fällen haben Smokeboxen keinen Deckel, da das System mit Deckel einzig allein dem Lotus vorbehalten ist. Beim Lotus kann die Hitze zusätzlich noch mit einem Deckel reguliert werden, da dieser Deckel Öffnungen hat, die sich verschieben lassen. In den meisten Fällen fasst eine Smokebox oder Lotus zwei bis drei Naturkohlen, was eine Ersparnis gegenüber dem Kamin einbringt. Smokeboxen gibt es von mehreren Herstellern wie z. B. ShishaOfen, Na Grani, Kaya oder MIG. Den Lotus gibt es nur von Kaloud, diese haben sich das System mit dem Deckel patentieren lassen, sodass dies kein anderer nutzen kann.

Vor- und Nachteile einer Smokebox bzw. des Lotus:

+ Zwei Kohlen sind ausreichend in den meisten fällen
+ Geeignet für einige Phunnels und Mehrlochköpfe
+ Wenn Noppen vorhanden, bessere Hitzeleitung auf den Tabak

- Größerer Reinigungsaufwand
- Setzt Kenntnis über Hitzeverträglichkeit des jeweiligen Tabaks voraus
- Benötigt Übung

 

OneSmoke

Unter dem OneSmoke und ähnlichen Produkten versteht man eine Smokebox, welche dafür konzipiert wurde, mit nur einer einzigen Kohle geraucht zu werden. Diese Art von Kopfaufsätzen ist meist für Mehrlochköpfe gedacht und eignet sich perfekt für ein kurzes Köpfchen zwischendurch. Der Tatsache, dass nur eine Kohle verwendet wird zu Trotz, läuft dieser Kopfaufsatz erstaunlich gut und bietet eine ebenso intensive Rauchbildung wie mit vergleichbaren Aufsätzen. Einzig die Rauchdauer ist etwas verkürzt auf ca. eine Dreiviertelstunde.

 Vor- und Nachteile eine OneSmokes:

+ Benötigt nur eine Kohle
+ Relativ gutes Hitzemanagement

- Einzig für Abstandssetups gedacht
- Verkürzte Rauchdauer

 

Bosskopp HMS

Der Bosskopp stellt einen Sonderfall dar, weil er kein Heat Management Device (=HMD) ist, sondern ein Heat Management System (=HMS). Er wird zur Hitzeregulierung auf Alufoliensetups verwendet. Die Hitzeregulierung beim Bosskopp findet durch ein Schließen oder Öffnen der Luftzufuhr sowie durch ein nur teilweise benutzen des Deckels statt.

Vor- und Nachteile des Bosskopp:

+ Hitzemanagement mit Alufolie
+ Ansprechendes Design
+ Viele Möglichkeiten Hitze zu regulieren

- Nur mit Alufolie verwendbar

 

Fazit

Natürlich gibt es noch jede Menge anderer Arten von HMD´s, diese sind jedoch meistens Mischungen aus zwei oder mehr anderer Kopfaufsätze wie zum Beispiel der TablettSmoke von ShishaOfen, welcher eine Mischung aus Kamin und Smokebox darstellt. Auch muss man sagen, dass man keine Kopfaufsätze endgültig als Schlecht oder Gut bewerten kann, da jeder Aufsatz seine eigenen Vor- und Nachteile mit sich bringt und nicht für jedes Setup gleichermaßen geeignet ist. Wie immer sollte man mehrere Setups mit einem Aufsatz durchtesten, bevor man sich seine endgültige Meinung bildet.

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  • Jetzt verstehe ich!

    Achsoooo jetzt verstehe ich! Ich habe mich immer gefragt, was dieses hmd ist wie sie in den Gruppen geschrieben haben. Danke für den Beitrag!

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